Sauer macht lustig! Heute und morgen wird es auf dem Blog zitronig. Ich weiß gar nicht wie oft ich in Italien schon Zitronen fotografiert habe – entweder am Zitronenbäumchen oder im Gemüse-Laden, irgendwie geraten die gelben, schrumpeligen Dinger immer wieder vor meine Linse.

Wenn ich an Zitronen denke, fällt mir aber als allererstes Limone am Gardasee ein. Die meisten Zitronengärten wurden dort in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt. Limone war zu dieser Zeit weltweit der nördlichste Punkt, an dem Zitrusfrüchte zu Handelszwecken angebaut wurden. Auch wenn das Geschäft mit den Zitronen heute keine Rolle mehr spielt, sieht man noch etliche Zitronenbäume im Ort. Mehr über den Zitronen-Anbau in Limone erfährt man im Museum „Limonaia del Castèl“. Das alte Zitronengewächshaus, das sich in der Altstadt in etwas erhöhter Lage befindet, stammt aus dem 18. Jahrhundert, wurde 2004 renoviert und mit neuen Zitrusgewächsen versehen und ist seitdem auch für Besucher zugänglich. Da wir nur abends im Dunkeln während einer tollen Veranstaltung durch das Gewächshaus gegangen sind, gibt es leider keine Fotos vom Museum, aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Weitere Informationen findet ihr hier.

Der Zitronengarten des Castèl ist von April bis Oktober jeden Tag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Zitronenstand Sirmio

In Sirmione am Gardasee steht vor der Burg ein Obst- und Gemüsestand.

riesige Zitronen

Riesige Zitronen!

Gemüsestand

Die Bilder des Obst- und Gemüseladens entstanden in Ravello an der Amalfiküste.

Zitronenbaum

Und auch im Garten unserer Ferienwohnung in Ridarolo in der Nähe der Cinque Terre standen eine Menge Zitronenbäume.

Morgen verrate ich euch dann ein ganz einfaches Rezept für eine Zitronenlimonade.

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