Sommer, Sonne, STRAND und Meer. Im zweiten Teil meiner Strand-Vorstellung geht es an die Ostküste. Zwischen den Orten Villasimius und Tortoli haben wir vier verschiedene Strände besucht. Wie immer gilt, den Sonnenschirm und Sonnencreme nicht vergessen.

Tag 4: Costa Rei 

Die Costa Rei gehört wahrscheinlich zu den meistbesuchten Stränden Sardiniens. Im Vorfeld habe ich häufig gelesen, dass der 10 km lange Strand sogar teilweise mit den Stränden der Malediven gleichgesetzt wird. Dementsprechend groß waren die Erwartungen, als wir am Nachmittag den Ort Monte Nai passierten und uns einen Parkplatz in der Nähe des Campingplatzes Capo Ferrato suchten.

Lage: Die Coste Rei ist einfach zu erreichen, unweit der SS125 führt eine gutausgebaute Straße zum Ort Monte Nai. Die Costa Rei ist auch schon sehr frühzeitig ausgeschildert. Wir haben den Strand zu nächst in Höhe des Campingplatzes Capo Ferrato besucht. Der Ort Monte Nai hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Die Touri-Hochburg hat überhaupt keinen Charme. Blinkende Leuchtreklame, aus dem Boden gestampfte Ferienhäuser, eine unpersönliche Hauptstraße, nicht sehr einladend wirkende Restaurants haben dazu geführt, dass wir uns dort nicht weiter aufgehalten haben.

Beschreibung: An der Coste Rei ist das Wasser so unglaublich klar und es geht so flach ins Wasser, dass die ersten Meter überhaupt nicht ans Schwimmen zu denken ist. Perfekt für Kinder.
Am Nachmittag war es am Strand natürlich deutlich voller als wir es noch von der Westküste her kannten, der Strand ist bei Familien sehr beliebt, dennoch war es nicht zu voll. Überhaupt nicht zu vergleichen mit dem Timmendorfer Strand an der Ostsee, wo man im Sommer dicht an dicht liegt. Es war nicht überlaufen, man hatte trotz Hauptsaison immer noch genug Platz. Ich war positiv überrascht. Dennoch muss es in der Nebensaison, wenn kaum jemand am Strand ist, noch einen Tick besser sein. Das Wasser und der feine Sandstrand sehen nämlich wirklich so aus, wie man es aus den Reisemagazinen und von Fotos her kennt. Es gibt jedoch auch Strandverkäufer.
Meine Fotos täuschen etwas, da die Fotos gegen Abend entstanden sind, als die Sonne bereits am Untergehen war und dadurch das Wasser nicht mehr so schön blau aussah.

Im Norden, zum Beispiel auf Höhe des Campingplatzes Tiliguerta, der mir leider nicht so sehr gefallen hat, ist die Coste Rei noch deutlich leerer und weniger besucht. Dort hat meiner Meinung nach aber auch nicht dieses karibische Flair, irgendetwas fehlte.

Parkgebühren: Einen großen Parkplatz gibt es nicht. Man parkt in den Nebenstraßen des Ortes Monte Nai. An der Hauptstraße gibt es teils kostenpflichtige Parkbuchten, aber ansonsten sind die Parkplätze kostenfrei.

Bar / WC: Mein Tipp: Direkt am Strand gibt es u.a. die Roger Rabbit Beach-Bar. Eine kleine von Deutschen geführte Strandbar, die auch kostenloses WLAN anbieten. Sprechende Papageien versüßen den Aufenthalt während man ein leckeres Frühstück genießt oder ein kühles Getränk zu sich nimmt.

Costa Rei

Felsen an der Costa Rei

Cala Pira

Costa Rei

Tag 5: Cala Pira 

Lage: Die wunderbare Bucht liegt zwischen der Costa Rei und Villasimius. Der Strand befindet sich ca. 10 Kilometer südlich von Monte Nai, die Fahrtzeit beträgt ca. 15 Minuten. Der Weg von der Hauptstraße zum Strand ist ausgeschildert.

Beschreibung: Auch hier gilt: flaches Wasser, toller Sandstrand, eine windgeschütze Buch, es ist alles da was man für ein perfekten Strandtag braucht, am Vormittag bzw. Mittag im August war es nicht überlaufen, man hatte genug Platz

Parkgebühren: Kurz vorm Strand gibt es zwei große Parkplätze. Ein halber Tag kostet 3,50 Euro. Da das Auto unter Bäumen stand, fand ich den Preis völlig in Ordnung.

Bar / WC: Es gibt eine kleine Strandbar mit WC. Wir haben uns dort jedoch nur ein kühles Getränk gekauft.

Cala Pira

Tag 6: Spiaggia di Cala sa figu / Spiaggia Portu S’Ilixi

Lage: Wenn man von der Costa Rei Richtung Norden fährt, sind diese zwei Buchten recht einfach zu finden. Von Norden kommend, stell ich es mir etwas schwieriger vor. Los geht‘s der einfachkeithalber also beim Campingplatzes Tiliguerta. Zunächst geht es an der Straße, die am Campingplatz vorbeiführt, weiter nach Norden. Sobald das Capo Ferrato ausgeschildert ist, hält man sich links. Nicht wundern,  irgendwann geht die asphaltierte Straße in eine Sandpiste über. Die Strecke stellt aber auch für Kleinwagen keine Probleme dar. Man erreicht eine kleine Anhöhe, wo man das Auto parken kann. Dort ist auch der Strand ausgeschildert. Es geht dann ca. 10 Minuten zu Fuß an den Strand.

Beschreibung: Die beiden Buchten sind sehr einsam gelegen. Natur pur. Der Sand war etwas dunkler, das Wasser jedoch sehr, sehr klar. Einige waren am Schnorcheln.

Bar / WC: Gibt es nicht.
Parkgebühren: keine

Spiaggia di Cala sa figu

Spiaggia di Cala sa figu

Spiaggia di Cala sa figu

Tag 7: Spiaggia di Su Sirboni 

Lage: Der Strand Su Sirboni befindet sich in der Ortschaft Marina di Gairo und zählt zur Gemeinde Gairo und ist ca. 30 Minuten in südlicher Richtung von Tortoli entfernt. Von Tortoli geht es zunächst bis Bari Sardo. Dort biegt man beim Supermarkt links ab. Nun folgt man der Straße bis Mussudu. Immer an der Küste entlang, trifft man nach ein paar Kilometern auf die Spiaggia di Lispedda. Es gibt direkt an der Straße eine Bar, Parkplätze und Standplätze für Wohnmobile. Man fährt jedoch noch einige hundert Meter weiter. Beim Schild „Accesso al Mare“ geht es auf schmalem Pfad durchs Gebüsch ans Wasser. Rote Felsen säumen die Küste. Um zum Spiaggia di Su Sirboni zu gelangen, muss man sich rechts halten. Man geht direkt an der Küste entlang, ca. 15 Minuten.

Beschreibung: Der Strand liegt vor der verlassenen Hotelbungalow-Anlage „Su Sirboni“. Der karibisch feine Sand wirkt zwischen den roten Felsen besonders schön.

Bar / WC: Im August stand an der Straße ein kleiner Imbisswagen. Dort gab es u. a. kühle Getränke.

Parkgebühren: Keine. Man parkt an der Straße

Spiaggia di Su Sirboni

Spiaggia di Su Sirboni

Tipp: Wenn ihr am Strand Su Sirboni seit, macht unbedingt einen Abstecher zu den Wasserbecken „Is Piscinas“ . Dafür fahrt ihr einfach weiter gerade aus. Die Straße steigt recht steil an. Auf der Anhöhe zweigt rechts ein Weg zu den Wasserbecken und zum Agriturismo „Su Coili“ ab. Die Piste ist in einem ziemlich schlechten Zustand, und man fährt ziemlich am Abgrund, aber es ist machbar, auch wenn sich bei mir der Angstschweiß breit machte. Die kleinen Wasserfälle und Badetümpel liegen inmitten roter Felsen. Ein traumhaft schönes Plätzchen. Picknick-Tische laden zu einer Pause ein.

Wasserbecken „Is Piscinas“

Wasserbecken „Is Piscinas“

Wasserbecken „Is Piscinas“

Was sind eure Lieblingsstrände auf Sardinien? Oder könnt ihr euch auch nicht entscheiden? 

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